Historie der gespielten Stücke

Hier können Sie in Kurzfassung die Theateraufführungen aus den vergangenen Jahren noch einmal Revue passieren lassen.

 

Erinnern Sie sich noch ?

2001/02

Der Weihrauchwastl

Da Bartl´s Frau nicht viel von seinen Fähigkeiten hält, gibt er dem Drängen des schmierigen Immobilienmaklers Nagel nach und lässt sich als Bürgermeisterkandidat aufstellen. Da er kein guter Redner ist, engagiert er den Weihrauchwastl, Messner, Genie und verkrachte Existenz in einem. Als die Pläne des Immobilienmaklers bekannt werden, schreibt Wastl eine zweite Rede, um sein Honorar nicht zu verlieren. Er sorgt dafür, dass diese auch gehalten wird. Zunächst scheint der Plan des Maklers aufzugehen, doch dann stellt sich heraus, dass die "alternative" Rede gewirkt hat. Seine mutigen Worte gegen Spezitum und Amigowirtschaft zeigen Wirkung und er wird somit der Held des Tages.
Während die Laienschauspieler eine reife Leistung auf die Bühne brachten, wirkten im Hintergrund emsig Silke Schrack und Susanne Fritzenschaft als Maskenbildnerinnen. Souffleuse Stefanie Danner kam zum Einsatz wenn´s mal klemmte. Für die Technik sorgte Alexander Mai und Regisseur war Ralf Zipperlein.


Es spielten:

Lutz Alt, Sieglinde Zahner, Joachim Danner, Walter Schmoll, Iris Reistenbach-Bahm, Hildegard Schulz.

2002/03

Greane Männla

Im Polizeirevier von Stockheim geht die Rationalisierungsangst um, weil ausser einigen Blechschäden und Fällen von Volltrunkenheit das ganze Jahr über nichts passiert. Durch eine Ufo-Meldung in der Bildzeitung machen die Polizisten Waldenberger und Motzer auf sich aufmerksam; eine Inspektion droht. Man glaubt nicht, was den beiden Beamten einfällt, um ihre Unentbehrlichkeit unter Bewies zu stellen.
 

 

Es spielten:

Joachim Danner, Hildegard Schulz, Walter Schmoll, Iris Reistenbach-Bahm, Lutz Alt, Sieglinde Zahner, Christine Ivanits, Joachim Spohn.

2003/04

Die Sorgen eines Bürgermeisters

Die Stadtkasse ist leer. Die Mehrzweckhalle verwandelt sich bei Regen immer öfter in ein Schwimmbad. Die örtlichen Vereine laufen Sturm. Trotz aller Proteste hält der Bürgermeister jedoch am Bau eines neuen Industriegebietes fest. Sogar seine eigene Mutter will er enteignen, um sein Vorhaben durchzusetzen. Erst als er erfährt, dass die Zubringerstraße genau dort gebaut werden soll, wo jetzt sein eigenes Haus steht, ändert er plötzlich seine Meinung, doch damit fangen die Sorgen des Bürgermeisters erst richtig an…

2004/05

Küsse für die Tanten
Timo besucht mit seiner Freundin Heike während der Semesterferien seine unverheirateten Tanten. Da die Tanten nicht wissen dürfen, daß er mit dem Motorrad gekommen ist, stellt er Heikes Maschine bei Nachbar Fritz in den Schuppen. Die Lederanzüge und Sturzhelme versteckt er in der Stube hinter dem Sofa. Durch Zufall finden die Tanten die Sachen jedoch und als die Klatschbase Vevi ihnen auch noch erzählt, daß die Bank von zwei Motorradfahrern überfallen wurde, nehmen sie an, daß Timo und Heike die Täter sind. Diese Annahme führt natürlich zu einem Chaos.

 

Es spielten:

Beate Frank, Sieglinde Zahner, Hildegard Schulz, Walter Schmoll, Jenny Baumbusch, Joachim Danner, Lutz Alt, Thorsten Eitle, Joachim Spohn, Iris Resitenbach-Bahm

 

Souffleuse:

Stefanie Danner

2005/06

Mord im Hühnerstall

Junggeselle Alfons, ein Mann in den besten Jahren, wohnt zusammen mit seiner Schwester Lisbeth, die ihm den Haushalt führt.
Als in der Pension, die Lisbeth betreibt, zwei weibliche Feriengäste auftauchen, kommen Alfons und sein bester Freund Karl-Josef, der stets von seiner Schwester Sophie überwacht wird, in den zweiten Frühling. Doch die beiden Damen haben es nur auf das Geld der beiden Herren abgesehen. Die Schwestern erkennen dies natürlich sofort.
Als Alfons und Karl-Josef nach Überwindung einiger Hindernisse endlich mit den beiden Schönen ausgehen, sitzen Lisbeth und Sophie auf der Lauer, um das Schlimmste zu verhindern. Doch in dieser Nacht läuft einiges ganz anders als von allen Beteiligten erwartet.


Es spielten:

Walter Schmoll, Thorsten Eitle, Hildegard Schulz,  Iris Reistenbach-Bahm, Joachim Danner, Lutz Alt, Sieglinde Zahner, Jenny Baumbusch, Joachim Spohn

 

Souffleuse:

Stefanie Danner.

2006/07

Baby wider Willen

Die heile Welt in der Gemeinde Stockeim droht ins Wanken zu geraten. Das "Unheil" naht in Person des Landstreichers Theo, der mit seinem alten Kinderwagen - auf den er seine Habseligkeiten geladen hat - durch die Lande zieht. Natürlich ist man einem Landstreicher wie ihm gegenüber sehr skeptisch, zumal ihm seltsamerweise der Ruf voraus eilt: Immer wenn er irgendwo aufkreuzt, kriegt jemand ein Kind oder es passiert etwas Dummes. Davon ist man in Stockheim überzeugt. Zur selben Zeit erwartet Bürgermeister Hans Himmelreich seine Frau Christa aus der Kur zurück. Da aber ein äußerst wichtiger kommunalpolitischer Termin ansteht, drängt ihn seine Mutter Erika, eine sehr auf die Karriere ihres Sohnes bedachte Kosmetikfanatikerin, diesem Termin den Vorzug zu geben, anstatt seine Frau mit dem vielen Gepäck vom Bahnhof abzuholen. Als Christa dies kurz vor der Ankunft per Handy erfährt, ist sie natürlich sauer. Beim Aussteigen aus dem Zug nimmt sie in der Hektik aus Versehen anstatt einer ihrer Reisetaschen eine fremde Babytragetasche mit, bemerkt den folgenschweren Irrtum aber erst, als der Zug schon wieder abgefahren ist. Umgehend ruft sie die Polizei an, dort nimmt man sie und ihr ungewöhnliches Versehen aber nicht Ernst.
Wenig erfreut über den unerwarteten Familienzuwachs will ihr Mann nun selbst das Missgeschick seiner Frau aufklären und das Kind unverzüglich der Polizei übergeben. Die Polizei hat jedoch inzwischen Ermittlungen wegen Kindesentführung aufgenommen und bittet Bürgermeister Hans Himmelreich auch noch um Unterstützung "zur Aufklärung der verbrecherischen Tat"! Um nicht als Kindesentführer gebrandmarkt zu werden, verschweigt der Bürgermeister das Geschehene, versteckt das Kind zunächst bei sich und hat somit ein "Baby wider Willen". Natürlich muss das Kind auch versorgt werden und dabei führen immer wieder verschiedene Spuren bei der Tätersuche der Polizei ins Rathaus.
Der List und dem Einfallsreichtum des Landstreichers Theo hat es der Bürgermeister zu verdanken, dass Kommissar Pius Schellenbrink aber immer wieder von der richtigen Spur abgelenkt wird. Auch die gewiefte Rathaussekretärin Sonja und der überaus faule und bequeme Straßenkehrer Peter tragen dazu bei, dass die Weste des Bürgermeisters sauber bleibt. Die Dorfbewohner sind natürlich in heller Aufregung, dass in ihrer intakten Gemeinde so etwas passieren konnte. Allzu leicht werden Verdächtigungen ausgesprochen und man lässt den Vorurteilen freien Lauf. So auch die notorische Nörglerin Frieda Schäufele, die jeden anschwärzt und im Landstreicher Theo den Ursprung allen Übels sieht. Da hat sie die Rechnung aber ohne den Wirt gemacht, denn der Landstreicher Theo dreht den Spieß um und Frieda kommt gewaltig in die Bredouille.In Schwierigkeiten kommt zusehends auch der Bürgermeister. Einerseits will er das Kind wieder loswerden, andererseits wächst ihm der "süße Knopf" derart ans Herz, dass er ihn am liebsten behalten würde. Schließlich siegt die Vernunft und der Bürgermeister will sich der Polizei, mit allen schwerwiegenden Folgen für sich selbst, stellen. Doch Theo kommt auf eine bessere Idee! Die Polizei macht er glauben, das vermisste Kind sei vom vermeintlichen Täter vor dem Rathaus ausgesetzt worden. Alle sind glücklich, dass das Baby endlich wieder zu seiner Mutter zurück gebracht werden kann und die Beteiligten heilfroh, ungeschoren davongekommen zu sein. Nur der Bürgermeister ist tief unglücklich über den Verlust des inzwischen liebgewonnenen Kindes. Doch auch für ihn gibt es unverhofft ein Happy End: Seine Frau macht ihm die erfreuliche Mitteilung, dass er wider Erwarten "richtiger Vater" wird, denn sie erwartet das lang ersehnte Kind. Somit ist auch für ihn nach allerhand Chaos die Welt wieder in Ordnung.

 

Es spielten:

Walter Schmoll, Thorsten Eitle, Hildegard Schulz,  Iris Reistenbach-Bahm, Joachim Danner,  Sieglinde Zahner, Jenny Baumbusch, Joachim Spohn

 

Souffleuse:

Stefanie Danner.

2007/08

1 und 1 gleich Chaos

Ehepaar Nummer eins, Ingrid und Paul Kreuz, haben ein Zimmer ihres Einfamilien-hauses gleich doppelt untervermietet – die junge Frau Schneider wohnt dort unter der Woche und Herr Gärtner von Freitag Nachmittag auf Sonntag. Doch dann bekommen sie ein Riesenproblem: Die Untermieterin fährt nicht weg und die ganze Betrügerei droht aufzufliegen. Der Sohn muss sich in der Not um die im Fußbad sitzende Fußpflege-Kundin seiner Mutter kümmern, was er, nicht ganz fachmännisch aber durchaus hilfsbereit, tut. Als gebe es nicht schon Schwierigkeiten genug, platzt Ehepaar Nummer zwei samt Sohn herein und will eine Woche Urlaub im Kreis der lieben Verwandten verbringen. Deren Sohn ist ein begnadeter Versicherungsverkäufer, was sich an den im Laufe des Stückes verkauften Policen leicht beweisen lässt. Schließlich kommt Mutter Anna vom Urlaub zurück und möchte „den glücklichen Ehepaaren“ ein ordentliches Geldgeschenk machen, allerdings nur dann, wenn sie sich so glücklich zeigen, wie sie es schon länger nicht mehr sind. Als wäre das Chaos aus Schwindeleien, Versteckspielen, Vertuschungs- und anderen Manövern noch nicht perfekt, wird Sohn Felix, der mit seinem älteren Cousin „auf Party“ war, im Polizeiauto nach Hause gefahren!

 

Es spielten:

Walter Schmoll, Thorsten Eitle, Hildegard Schulz,  Iris Reistenbach-Bahm, Sieglinde Zahner, Jenny Baumbusch, Joachim Spohn, Jonas Schickner, Timo Breuser, Melanie Pfingstler


Souffleuse:

Stefanie Danner.

2008/09

Dem Himmel sei Dank

Mit nicht ganz alltäglichen Methoden versucht Pfarrer Alfons Teufel in seiner Pfarrgemeinde, das dringend benötigte Geld für die Renovierung der sanierungsbedürftigen Kirche aufzutreiben.
Dabei schreckt er sogar vor nächtlichen Kartenspielen im Pfarrhaus oder dem Verkauf von schwarz gebrannten Schnaps nicht zurück. Sein arbeitsscheuer, aber dafür um so geselliger Messner Johannes wird zwar von seiner resoluten Frau auf Trab gehalten, ist dem Pfarrer aber ein eifriger Helfer. Die Pfarrhaushälterin Hermine dagegen will ihren „Chef“ auf den richtigen Weg bringen. Wie der Pfarrer noch eine weitere Geldquelle erschliesst, und was sonst noch im Pfarrhaus alles passiert -- lassen Sie sich überraschen.


Es spielten:

Walter Schmoll, Thorsten Eitle, Hildegard Schulz,  Iris Reistenbach-Bahm, Sieglinde Zahner, Jenny Baumbusch, Joachim Spohn, Jonas Schickner, Timo Breuser, Melanie Pfingstler, Rudolf Danner

 

Souffleuse:

Stefanie Danner

2009/10

Neschtflucht ens Schlamassel

Wegen des Putzfimmels seiner Mutter sucht Michael Ruhe und Zuflucht in einer leerstehenden Wohnung bei seinem ledigen Onkel. Doch bald nach der Einweihungsparty geht es dort zu wie im Taubenschlag. Bei so viel Damenbesuch muss es ja zu Verdächtigungen, Verwechslungen und Eifersuchtsszenen kommen, so dass er sich fragt: “Worom ben i eigentlich auszoga?”

 

Es spielten:

Walter Schmoll, Hildegard Schulz,  Iris Reistenbach-Bahm, Sieglinde Zahner, Jenny Baumbusch, Joachim Spohn, Jonas Schickner, Timo Breuser, Melanie Pfingstler, Rudolf Danner

 

Souffleuse:

Stefanie Danner

2010/11

Sauregurkenzeit

Christa hat in der Zeitschrift "Story" den ersten Preis in einem Kreuzworträtsel gewonnen. Der Gewinn ist ein Hotelaufenthalt auf dem Lande; für sie und ihren Mann. Zur gleichen Zeit kommt Marion in diesem Hotel an und bekommt das Zimmer neben Christa und ihrem Mann Werner zugewiesen. Als Marion kurz darauf ins Dorf geht, um etwas zu essen, weißt der Page Fritz versehentlich das Zimmer dem jungen Paar Hans und Claudia zu. Als Werner durch das Schlüsselloch der Verbindungstür lugt und Marion stehen sieht, mit der er seit drei Monaten ein intimes Verhältnis hat und als Trude, die Eigentümerin des Hotels sich dann um die Angelegenheit kümmern will, ist das der Beginn von vielen Verwirrungen.

 

 

Es spielten:

Rudold Danner, Sieglinde Zahner, Melanie Pfingstler, Walter Schmoll, Jenny Baumbusch, Hildegard Schulz, Joachim Spohn, Iris Reistenbach-Bahm

 

 

Souffleuse:

Stefanie Danner.

2011/12

Männer haben's auch nicht leicht oder ich will doch nur dein Bestes

An Automechaniker Rudolf Struppe ist der Kelch des Ehelebens mit all seinen schrecklichen Begleiterscheinungen bisher vorbeigegangen. Die Gängeleien, denen Ehemänner im täglichen Leben ausgesetzt sind, kennt Rudolf nur aus den Erzählungen seiner verheirateten und schwer geknechteten Freunde Schorsch und Willi. Eigentlich könnte er ganz entspannt und frei von allen Zwängen leben, wäre da nicht seine Schwester Apollonia, die Rudolf vor allen Feiertagen regelmäßig heimsucht, um seine heruntergekommene, verlotterte Wohnung durch eine „Putz- und Säuberungsorgie“ wieder auf Vordermann zu bringen. Unterstützt von den Ehefrauen der Freunde und der Nachbarin Irene, vernichtet sie in dieser Zeit unter Einsatz sämtlicher bekannter Putz- und Reinigungsmittel systematisch jedes Staubkorn und jede noch so winzige Bazille. Das wäre zu ertragen, denn spätestens eine Woche nach dem Abzug seiner putzwütigen Schwester hat Rudolf seine alte „Ordnung“ wieder hergestellt, doch in diesem Jahr ist alles anders.
Getrieben von der Sorge um ihren verwahrlosten Bruder, dessen Cholesterinwerte unter aller Kanone sind, macht Apollonia selbst vor Rudolf nicht halt. Seine geliebte Fleischwurst und das tägliche Bier werden gestrichen und gnadenlos durch Tofuwürstchen, Müsli und Kräutertee ersetzt. Statt wie gewohnt nach sieben Bierchen in langer Unterhose auf dem alten ramponierten Sofa zu nächtigen, muss Rudolf seine Nächte nun „wie jeder normale Mensch“ im engen, an allen Stellen „pfetzenden“ (zwickenden) Schlafanzug im Bett verbringen und wird selbst da in seinen nächtlichen Träumen von Staubtüchern und Putzlappen verfolgt. Und um alle dem die Krone aufzusetzen, will Apollonia Rudolfs geliebte Pullover-, Bierkrug-, Zinnteller – und Zeitschriftensammlung einer staubfreien Wohnzimmeratmosphäre opfern! Rudolf ist dem Wahnsinn nahe! Als Apollonia beschließt, bis zum traditionellen Heimatfest volle neun Wochen bei Rudolf zu wohnen und überlegt, getrieben von einem Versprechen, das sie ihrer Mutter gegeben hat, entweder ganz zu ihm zu ziehen oder ihn endlich unter die Haube zu bringen, beginnt für Rudolf der nackte Kampf ums Überleben. unterstützt von Vinzenz, einem zugezogenen Trachtenmodenhändler, und dem „Frauenversteher“ Gustav, beginnen Rudolfs Freunde Schorsch und Willi mitten in den
ohnehin schon schwierigen Vorbereitungen für das große Heimatfest einen Plan zur Rettung ihres Freundes zu schmieden.
Doch auch die Frauen des Ortes sind nicht untätig, sieht man doch eine letzte Chance einen weiblichen Restposten vor dem grausamen Ende als vertrocknete Jungfer zu bewahren.

 

Es spielten:

Walter Schmoll, Hildegard Schulz, Joachim Spohn, Sieglinde Zahner, Thorsten Eitle,

Rudolf Danner, Iris Reistenbach-Bahm, Jenny Baumbusch, Andreas Blümel, Melanie Pfingstler

 

Souffleuse:

Stefanie Danner


2012/13

„Die Silberhochzeit“ oder „Lieber einen Mann als gar keinen Ärger“

Emil hat mit seinem Freund Oswald eine Wette über 30 Liter Bier abgeschlossen, welcher Weihnachtsbaum „es länger aushält“, darum steht dieser auch ein halbes Jahr nach Weihnachten noch immer im Wohnzimmer. Mitten in den Streitereien um den Baum und das seit 25 Jahren nicht mehr tapezierte Wohnzimmer, keimt bei Emil und seiner Frau der Verdacht, man könnte ja demnächst Silberhochzeit haben.

Auch Oswald hat im selben Jahr geheiratet. Doch in welchem Jahr war das genau?

Der Verdacht wird zur Gewissheit, die Silberhochzeit steht vor der Türe. Die Frauen wollen groß feiern und erwarten natürlich Geschenke, aber die Männer sind der Meinung ein Obstkuchen und eine Tasse Kaffee wären in Anbetracht dessen, was man bisher erlitten hat, völlig ausreichend. Die Enttäuschung bei den Frauen ist natürlich groß. Zu allem Unglück meldet sich auch noch Emils Erbonkel zur Silberhochzeit an. Schnell wird allen klar, dass man den Erwartungen des Onkels in keinster Weise gerecht werden wird, denn Emils Frau hat dem Onkel ihr Familienleben ein klein wenig anders dargestellt.

 

Es spielten:

Walter Schmoll, Joachim Spohn, Sieglinde Zahner, Thorsten Eitle, Rudolf Danner, Iris Reistenbach-Bahm, Andreas Blümel, Melanie Pfingstler

 

Souffleuse:

Stefanie Danner

 

Regie:

Hildegard Schulz

2013/14

„Der ledige Bauplatz“

Die Familien von Karl-Otto und Hugo haben ein großes Problem – ihre ledige

„Tante Berta“. Laut Testament ihres Vaters muss eine der beiden Schwestern Berta so lange bei sich im Haus behalten, bis diese einen Mann gefunden hat.

Doch Berta liebt Bier und Zigarren mehr als Wasser, Seife oder gar Arbeit, und Männer sind für Berta sowieso nur ein lästiges Übel.

Nach zähen und mit schlagkräftigen Argumenten geführten Verhandlungen fasst die Verwandtschaft schließlich den Entschluss, die Sache endgültig zu regeln und gibt eine Heiratsanzeige auf. Die darauf folgende Brautschau läuft natürlich nicht ohne Probleme, Verwicklungen und Verwechslungen ab. Da wird z.B. im guten Glauben ein Zimmer zu mieten, ahnungslos ein Eheverpflichtungsvertrag unterschrieben.

Doch kaum ist Berta unter größten Anstrengungen an den Mann gebracht, geschieht etwa völlig Unvorhergesehenes. – Ja und was hat es eigentlich mit dem Bauplatz auf sich.

 

Es spielten:

Walter Schmoll, Joachim Spohn, Sieglinde Zahner, Thorsten Eitle, Rudolf Danner, Iris Reistenbach-Bahm, Hans-Jörg Bödinger, Susanne Röser, Nina Auberger

 

Souffleuse:

Stefanie Danner

 

Regie:

Hildegard Schulz

 

2014/15

„Das Höhrrohr"

Eigentlich ist Opa Häberle noch ganz rüstig. Nur mit dem Hören hat er so seine Schwierigkeiten. Und da er nicht sehr viel Vertrauen in neue Techniken hat, benutzt er nach wie vor sein altes Hörrohr. Vom Leben um sich herum bekommt er also nur das mit, was seine Verwandten ihm möglichst laut in sein Hörrohr schreien.

 

Doch nicht alle auf dem Hof meinen es gut mit ihm. Vor allem seine Schwiegertochter Magda ist nicht gerade die Treusorgende die sie ihm immer vorspielt. Gemeinsam mit dem windigen Kneipenwirt Neureich spinnt sie eine Intrige, um den Hof, der immer noch in Opa Häberles Besitz ist, an sich zu bringen. Den „Alten“ will sie dabei ins Altersheim verfrachten.

 

Mit der Hilfe vom Freund seiner Enkelin, kommt er seiner Schwiegertochter auf die Schliche, und holt zum Gegenschlag aus.

 

Es spielten: Rudolf Danner, Joachim Spohn, Sieglinde Zahner, Nina Auberger, Walter Schmoll, Hans Jörg Bödinger, Iris Reistenbach-Bahm, Thorsten Eitle, Andreas Blümel

 

Souffleuse:

Stefanie Danner

 

Regie:

Hildegard Schulz

2015/16

"Wenn einer eine Reise tut…"
Wohin führt uns die Reise in diesem Jahr, fragen sich Oswald und Emil, als der jährliche Urlaub ansteht. Nach  „Maurizinus“, ins „Mittelmeer“?…

Seit zwanzig Jahren sind Oswald und sein Freund Emil gemeinsam drei Wochen zum Kururlaub nach Bad Buchau gefahren. Nach dem Motto „Morgens Fango, abends Tango“  „erholten“ sich die beiden jedes Jahr in einem anderen Kurhaus vom Stress des Alltags, und das natürlich ohne die Ehefrauen. Doch dann begehen die beiden den Fehler ihres Lebens: Sie schaffen ihre Schweine ab. Die genügsamen Ehefrauen, Paula und Doris, die bislang ohne zu murren zuhause die Schweine versorgten, wollen plötzlich mit ihnen in weit entfernte Urlaubsziele verreisen.  Drei Wochen mit Gattin!! Für die beiden Männer ein Alptraum. Wie sollen 3 Samstage ohne Geräuchertes mit Sauerkraut, das Lieblingsessen von Oswald, überstanden werden? Findet der Urlaub überhaupt statt? Alles äußerst fraglich, denn am Vorabend der Abfahrt ist noch eine ausgiebige Feuerwehrübung, die allen Herren etwas zusetzt. Auf dem  Nachhauseweg wird den beiden dann klar, dass die Abfahrt ja schon in zwei Stunden bevorsteht. Doch dann müssen Sie sich ihrem Schicksal hingeben.

Es spielten: Walter Schmoll, Iris Reistenbach-Bahm, Hans-Jörg Bödinger, Sieglinde Zahner, Joachim Spohn, Jessica Baum, Thorsten Eitle, Andreas Blümel, Rudolf Danner, Nina Auberger

 

Regie:

Hildegard Schulz

 

Souffleuse:

Stefanie Danner

 

Technik:

Vitus Pfingstler

 

Maske:

Bettina Neuweiler, Rabije Stahl, Christine Spohn

 

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